Ich verwende immer wieder Worte, wie «effizientes» Organisieren, oder «einfach» oder «schwierig» aufzuräumen. Aber diese Ausdrücke sind subjektiv. Kann man sie auch in objektiven Zahlenwerten ausdrücken?

Ja, das kann man mit sogenannter «Action Number».

– Was ist Action Number? 

Wenn du ein bestimmtes Ding brauchst, gehst du dorthin, wo du es aufbewahrst, um es zu holen. Das ist der numerische Wert von der «Anzahl der Schritte».

Wenn du dort angekommen bist, musst du vielleicht die Tür öffnen, oder die Schublade aufziehen. Diesen Aufwand nennen wir die „Anzahl der Handlungen“.

Wir erhalten einen numerischen Wert, indem wir die «Anzahl der Schritte» und die «Anzahl der Handlungen» addieren. Das ist ein objektiver Zahlenwert, und wir nennen ihn hier «die Anzahl der Aktionen» = «Action Number».

– Was bringt das? 

Ein Beispiel: Frau A hat ihr Aufbewahrungssystem optimiert, indem sie die «Action Number» reduziert hat. Was für ein Unterschied hat sich daraus ergeben? (-> siehe das Bild unten)

Frau A möchte ihrem Kind ein Medikament holen. Der Sanitätskasten, in dem das Medikament aufbewahrt wird, befindet sich im Schrank im Flur. Sie selber befindet sich im Wohnzimmer.

Sie 1) öffnet die Tür, geht 10 Schritten im Flur, 2) öffnet die Schranktür, 3) holt den Sanitätskasten heraus, 4) schliesst die Schranktür, 5) geht 10 Schritte zurück ins Wohnzimmer, 6) schliesst die Tür zwischen Wohnzimmer und Flur, 6) legt den Sanitätskasten auf den Esstisch, 7) öffnet das Kästchen, 8) und kann endlich das Medikament herausnehmen.

Die «Anzahl der Schritte» ist 20, plus die «Anzahl der Handlungen» 7, ergibt eine « Anzahl der Aktionen» = «Action number» von 27. Wenn sie es wieder zurückräumt, bedeutet das, die gesamte «Action number» ist 54.  Diese Nummer ist so hoch, dass manche Leute es mühsam finden, sofort wieder aufzuräumen.

Da ihre Kinder immer wieder Dinge aus dem Sanitätskasten brauchen, war es ihr mühsam, ihn immer wieder zurück in den Schrank im Flur zu stellen. So kam es, dass der Sanitätskasten immer wieder auf dem Esstisch lag, obwohl er einen festen Platz zur Aufbewahrung hat. Das hat sie und ihren Mann gestört. Nun wollte sie die Situation ändern.

Sie hat einen Platz im Wohnzimmerschrank geschaffen, und anstelle eines Kastens mit Deckel wählte sie nun eine Schublade, und legte alle Inhalt des Sanitätskastens da hinein. (=Sanitätsschublade, anstatt Sanitätskasten). Das Resultat ist; die « Anzahl der Schritte» ergibt hin und zurück zusammen 6.

Sie 1) öffnet die Tür des Wohnzimmerschranks, 2) zieht die Sanitätsschublade heraus, 3) nimmt das Medikament raus (nur das, welches sie gerade braucht), 4) schliesst die Schublade und 5) schliesst die Tür. Die «Anzahl der Schritte» ist 6, plus die «Anzahl der Handlungen» 5, ergibt eine «Anzahl der Aktionen» = «Action Number» von 11. Die Anzahl der gesamten Aktion wurde von 54 auf 11 reduziert!

 

 

 

 

Diese gesamte Aktion, die Dinge herauszunehmen und wieder wegzuräumen, wurde viel einfacher, und der Sanitätskasten liegt nicht mehr auf dem Esstisch.

– Fazit

Natürlich gibt es eine Grenze, auf die die «Anzahl der Aktion» zu reduzieren ist. Es ist daher wichtig zu beobachten, welche Dinge in deinem Haushalt häufig verwendet werden, und auch wo sie verwendet werden. Dann kannst du Prioritäten setzen. Dinge, die öfter verwendet werden, sollten eine geringere «Action Number» haben!

Dinge, die mehrmals am Tag verwendet werden, können idealerweise 0 (null)  «Anzahl der Handlungen» haben. Das bedeutet, du kannst diese Dinge einfach holen oder wegräumen (ohne zuerst eine Tür öffnen oder Schublade aufziehen zu müssen).

Dinge, die einmal am Tag verwendet werden, sind gut mit 1-2 «Anzahl der Handlungen». Zum Beispiel legst du deinen Schmuck nach dem Gebrauch in ein Schmuckkästchen.

 
Also, was bedeutet das für dich?

Du kannst in deinem Zuhause durchgehen, um heraus zu finden, welche Gegenstände immer wieder liegen gelassen werden. Welche Gegenstände sind nicht weggeräumt?  Dann, überlege dir, ob du für diese Gegenstände die «Anzahl der Handlungen» reduzieren kannst. Danach kannst du überprüfen, ob du die «Anzahl der Schritte» reduzieren kannst.

So kannst du Schritt für Schritt die «Action Number»  optimieren, und deine Räume bleiben einfach ordentlich!

Kennst du das „Bewegungslinien-Konzept“?  Ich möchte dir die Kombination der „Action Number“ und  das „Bewegungslinien-Konzept“ ans Herz legen!  (Artikel Titel: Wie bringst du deine Kinder und deinen Mann dazu, dass sie die Dinge Freiwillig aufräumen?

 

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